Kleintransporter durchbricht Leitplanke und stürzt Abhang hinab
Am Dienstagmorgen war ein Großaufgebot an Rettungskräften, darunter zwei Hubschrauber an der Stöttener Steige im Einsatz. Dort kam es auf der K1400 an der Albkante zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Kleintransporter kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Leitplanke und stürzte mehrere Meter einen steilen Abhang hinunter. Das Fahrzeug blieb schließlich auf einem darunterliegenden, steilen Forstweg liegen.Im Fahrzeug befanden sich zwei Personen im Alter von 21 und 23 Jahren, die bei dem Unfall beide verletzt wurden. Einer der beiden Insassen wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und dabei schwer verletzt.
Aufgrund des Lagebildes und des unwegsamen Geländes forderte der Einsatzleiter der Bergwacht frühzeitig einen Rettungshubschrauber mit Rettungswinde an. Beide Verletzten wurden zunächst durch den Rettungsdienst sowie die Feuerwehr Geislingen medizinisch versorgt und stabilisiert. Wegen durchziehender Nebelschwaden konnte der Rettungshubschrauber Christoph 41 der DRF Luftrettung nicht in direkter Nähe zur Einsatzstelle, sondern erst in Stötten landen.
Da sich die Rettungswagen auf dem steilen Forstweg festgefahren hatten und ein bodengebundener Abtransport nur schwer möglich gewesen wäre, wurde entschieden, die beiden Patienten schnell und möglichst schonend per Windenrettung aus dem Gelände zu bringen. In zwei Winchgängen wurden die Verletzten mithilfe der Rettungswinde eines SAR-Hubschraubers der Bundeswehr und eines Luftretters der Bergwacht aus dem unwegsamen Gelände gerettet.
Ein Patient wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber Christoph 41 der DRF Luftrettung in eine Klinik transportiert. Der zweite Patient wurde ebenfalls mit dem SAR-Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit mit allen Rettungsorganisationen und wünschen den Verletzten eine schnelle Genesung.
Bericht des ZDF
Bericht der Filstalwelle

