Einsätze

Beim Versuch eine verlorene Radzierblende neben der Straße zu bergen, stürzte ein 80-jähriger Mann an der Stöttener Steige mehrere Meter einen Abhang hinab. Ein Ersthelfer sicherte den Mann vorbildlich mit einem Seil vor einem weiteren Abstürzen bis zum Eintreffen der Bergwacht. Für die Dauer des Rettungseinsatzes war die Stöttener Steige zeitweise voll gesperrt.

Die Bergwachten Göppingen und Geislingen-Wiesensteig waren bei einem Wanderunfall am Boßler im Einsatz. Eine 32-jährige war auf einem schmalen Pfad gestürzt und hatte sich dadurch eine schmerzhafte Verletzung am Fuß zugezogen. Das Team der Bergwacht versorgte die Patientin und transportierte sie mit der Gebirgstrage zum Rettungswagen, der beim Deutschen Haus in Bereitstellung stand. Nach der weiteren Versorgung durch die Notärztin kam die Frau in eine Klinik. Auch die Begleitung der Frau und zwei Kinder wurden durch die Bergretter betreut.

Ein Wanderer verirrt sich in der Nähe von Bad Boll und erleidet akute gesundheitliche Probleme. Was folgt ist eine groß angelegte Suchaktion bei Minusgraden am Samstagabend. Mit Hilfe der Wärmebildkamera eines Polizeihubschraubers konnte der Vermisste schließlich lokalisiert und von der Bergwacht gerettet werden.

Während der Weihnachtsfeiertage und am Jahresanfang nutzten viele Menschen, auch aus entfernteren Regionen, die guten Schneebedingungen im Landkreis zum Schlittenfahren, Skitourengehen oder Langlaufen. Aufgrund des hohen Besucheransturms an den Schlittenhängen am Bläsiberg und durch den „Corona-Betrieb“ des Skilifts, stand an jedem Wochenende im Januar eine Dienstmannschaft für Notfälle bereit. Trotz der vielen Wintersportler war das Einsatzaufkommen für die Bergwacht vergleichsweise ruhig.

Auch im November waren die ehrenamtlichen Bergretter der Bergwacht mehrmals im Einsatz. Anfang des Monats benötigte der Rettungsdienst Unterstützung  bei einer Personenrettung in Geislingen-Eybach, in Mühlhausen war ein Mountainbiker im Gelände gestürzt und in der letzten Novemberwoche waren drei Einsatzkräfte bei einer Personenbergung im Einsatz. Zudem wurde die Bergwacht zu weiteren drei Einsätzen alarmiert, bei denen die Hilfe der Bergretter jedoch nicht mehr erforderlich war.

Bei einem Sturz auf einem Wanderpfad stürzte ein etwa 60 Jahre alter Mann und verletzte sich dabei schwer am Bein. Nach der medizinischen Versorgung transportierten die Bergretter*innen den Patienten mit der Gebirgstrage zum bereitstehenden Rettungswagen. Direkt im Anschluss wurde ein Notfall am Dreimännersitz, bei Geislingen gemeldet. Einige Tage zuvor waren die Bergretter zudem bei einer Personenbergung am Messelstein im Einsatz.

Eine 70 Jahre alte E-Mountainbikerin kam am Samstag, den 12.09.2020, gegen 16:30 Uhr auf einem Feldweg zwischen Grünenberg und Schlat zu Sturz und zog sich dabei Verletzungen am Rücken zu. Nach der Erstversorgung durch Bergwacht und ASB-Rettungsdienst wurde die Patientin mithilfe des ATV zum etwa 400 Meter entfernten RTW transportiert. 12 BergretterInnen waren eine Stunde lang im Einsatz.

Das Team der Bergwacht rettete einen 35 jährigen Wanderer, der am Samstagnachmittag eine 12 Meter hohe Felskante abgestürzt war und sich dadurch schwere Verletzungen zugezogen hatte. Nach der medizinischen Erstversorgung transportierten die Retter den Mann mit der Gebirgstrage, unter Seilsicherung aus dem felsdurchsetzten Steilgelände.

Die Bergwachten Göppingen und Geislingen-Wiesensteig waren am Sonntag bei einer aufwändigen Personenbergung im Einsatz.

Am Donnerstag, 9.7. waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bergwacht Geislingen-Wiesensteig gleich doppelt gefordert. In Kuchen stürzte ein junger Mountainbiker nach einem Sprung im Gelände. Kurz darauf benötigte ein abgestürzter Gleitschirmpilot, der unverletzt mit seinem Fluggerät in den Bäumen hing, die Hilfe der Bergwacht.

Innerhalb einer Woche wurden die Bergretter der Bergwacht Geislingen-Wiesensteig zweimal an die Neidlinger Startrampe gerufen, um Gleitschirmflieger zu retten, die mit Ihren Fluggeräte in die Baumkronen gestürzt sind.

Ein 80-jähriger Wanderer kam auf einer regennassen Treppe unterhalb des Weißensteiner Schlosses zu Fall und verletzte sich. Da er kein Mobiltelefon bei sich trug, benötigte er etwa eine Stunde, um auf sich aufmerksam zu machen. Ein Anwohner setzte daraufhin einen Notruf ab.

Die Bergwacht wurde am Mittwochabend von der Integrierten Leitstelle Göppingen zu einer Personenbergung angefordert.
Die Bergretter transportierten die verstorbene Person mit der Gebirgstrage über unwegsames und rutschiges Wiesengelände bis zum Fahrzeug des Bestattungsunternehmens.

Eine 55-jährige Frau stürzte beim Wandern in der Nähe von Wiesensteig als sie von ihren Hunden umgerissen wurde. Dabei zog sie sich eine schwere Beinverletzung zu. Das Team der Bergwacht versorgte die Patientin und brachte sie mit dem Bergrettungsfahrzeug zum nachgeforderten Rettungswagen.

Die Bergwacht Geislingen-Wiesensteig war zur Rettung einer abgestürzten Gleitschirmfliegerin an der Neidlinger Startrampe im Einsatz.

Die Polizei entdeckte bei ihrer Streife auf der Oberböhringer Heide einen jungen Mann der nicht mehr ansprechbar war und dringend medizinische Hilfe benötigte. Daraufhin wurden der Rettungsdienst und die Bergwacht angefordert.

Ein Wanderer musste am Sonntagnachmittag aus unwegsamen Gelände nahe des Knoll-Denkmals gerettet werden. Hierfür musste auch die Bahnstrecke für kurze Zeit gesperrt werden.

Zu drei Einsätzen wurden das Team der Bergwacht am ersten Mai-Wochenende gerufen. Am frühen Samstagabend alarmierte die Integrierte Leitstelle Göppingen die Einsatzkräfte zu einer Personenrettung nach Börtlingen. Kurze Zeit später forderte der Rettungsdienst Unterstützung für einen Patiententransport an. Am Sonntagnachmittag waren die Bergretter bei einem internistischen Notfall oberhalb der Degginger Wallfahrtskirche Ave Maria im Einsatz.

Am frühen Samstagabend musste die Bergwacht zwei Wanderinnen aus weglosem Steilgelände am Albtrauf bei Bad Überkingen retten. Die beiden Frauen waren bei Ihrer Wanderung vom Weg abgekommen und hatten sich in dem steilen Traufgelände verstiegen. Aufgrund des fehlenden Wegs schwanden bei den Wanderinnnen die Kräfte, woraufhin sie weder vor noch zurück kamen und den Notruf wählten. Da der genaue Standort der beiden Frauen nicht bekannt war, startete die Polizei mit mehreren Streifenwagen und die Bergwacht mit insgesamt 21 Rettern, eine aufwändige Such- und Rettungsaktion am Albtrauf.

Am Dienstagabend wurde die Bergwacht zu einem Waldarbeitsunfall am Lotenberg, oberhalb von Eschenbach alarmiert. Eine Frau wurde dort bei Baumfällarbeiten schwer verletzt. Das Bergwacht-Team brachte den Notarzt und das gesamte Einsatzequipement an die Unfallstelle. Kurze Zeit später landete der Rettungshubschrauber Christoph 22 aus Ulm auf einer nahe gelgenen Wiese. Nach der medizinischen Versorgung transportierten die Bergretter die Frau mit der Gebirgstrage zum Rettungshubschrauber. Dieser brachte die Patientin in eine Ulmer Klinik. Dort erlag sie leider ihren Verletzungen.

Eine etwa 60 Jahre alte Wandererin besichtigte gegen 12:45 Uhr die kleine Höhle im Kahlenstein-Felsen. Als sie wieder auf den am Felsen vorbei führenden Wanderweg absteigen wollte, stürzte sie und zog sich eine Verletzung am Fuß zu.
Nach der medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst und das Team der Bergwacht, transportierten die Bergretter die Frau mit der Gebirgstrage nach oben zum Rettungswagen am Albtrauf.

Ein Wanderer rutschte gegen 16:00 Uhr auf einem regennassen Wanderweg südlich von Bad Boll aus und verletzte sich am Knie. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt transportierten die angerückten Bergretter den Patienten in der Gebirgstrage durch einen steilen Bachlauf zum Rettungswagen (RTW), der auf einem nahen Waldweg wartete. Dort übergaben sie den Verletzten der Besatzung des RTW.