Einsätze

Die Bergwacht Geislingen-Wiesensteig war zur Rettung einer abgestürzten Gleitschirmfliegerin an der Neidlinger Startrampe im Einsatz.

Die Polizei entdeckte bei ihrer Streife auf der Oberböhringer Heide einen jungen Mann der nicht mehr ansprechbar war und dringend medizinische Hilfe benötigte. Daraufhin wurden der Rettungsdienst und die Bergwacht angefordert.

Ein Wanderer musste am Sonntagnachmittag aus unwegsamen Gelände nahe des Knoll-Denkmals gerettet werden. Hierfür musste auch die Bahnstrecke für kurze Zeit gesperrt werden.

Zu drei Einsätzen wurden das Team der Bergwacht am ersten Mai-Wochenende gerufen. Am frühen Samstagabend alarmierte die Integrierte Leitstelle Göppingen die Einsatzkräfte zu einer Personenrettung nach Börtlingen. Kurze Zeit später forderte der Rettungsdienst Unterstützung für einen Patiententransport an. Am Sonntagnachmittag waren die Bergretter bei einem internistischen Notfall oberhalb der Degginger Wallfahrtskirche Ave Maria im Einsatz.

Am frühen Samstagabend musste die Bergwacht zwei Wanderinnen aus weglosem Steilgelände am Albtrauf bei Bad Überkingen retten. Die beiden Frauen waren bei Ihrer Wanderung vom Weg abgekommen und hatten sich in dem steilen Traufgelände verstiegen. Aufgrund des fehlenden Wegs schwanden bei den Wanderinnnen die Kräfte, woraufhin sie weder vor noch zurück kamen und den Notruf wählten. Da der genaue Standort der beiden Frauen nicht bekannt war, startete die Polizei mit mehreren Streifenwagen und die Bergwacht mit insgesamt 21 Rettern, eine aufwändige Such- und Rettungsaktion am Albtrauf.

Am Dienstagabend wurde die Bergwacht zu einem Waldarbeitsunfall am Lotenberg, oberhalb von Eschenbach alarmiert. Eine Frau wurde dort bei Baumfällarbeiten schwer verletzt. Das Bergwacht-Team brachte den Notarzt und das gesamte Einsatzequipement an die Unfallstelle. Kurze Zeit später landete der Rettungshubschrauber Christoph 22 aus Ulm auf einer nahe gelgenen Wiese. Nach der medizinischen Versorgung transportierten die Bergretter die Frau mit der Gebirgstrage zum Rettungshubschrauber. Dieser brachte die Patientin in eine Ulmer Klinik. Dort erlag sie leider ihren Verletzungen.

Eine etwa 60 Jahre alte Wandererin besichtigte gegen 12:45 Uhr die kleine Höhle im Kahlenstein-Felsen. Als sie wieder auf den am Felsen vorbei führenden Wanderweg absteigen wollte, stürzte sie und zog sich eine Verletzung am Fuß zu.
Nach der medizinischen Versorgung durch den Rettungsdienst und das Team der Bergwacht, transportierten die Bergretter die Frau mit der Gebirgstrage nach oben zum Rettungswagen am Albtrauf.

Ein Wanderer rutschte gegen 16:00 Uhr auf einem regennassen Wanderweg südlich von Bad Boll aus und verletzte sich am Knie. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt transportierten die angerückten Bergretter den Patienten in der Gebirgstrage durch einen steilen Bachlauf zum Rettungswagen (RTW), der auf einem nahen Waldweg wartete. Dort übergaben sie den Verletzten der Besatzung des RTW.