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Einmal jährlich steht die Pflege der Magerwiese hinter unserer Bergrettungswache im Wiesensteiger Schöntal auf dem Plan. Nachdem der Hang gemäht wurde, musste das Gras zusammengerecht und weggefahren werden. Magerwiesen sind eine seltene und bedrohte Biotopform, die seltenen Pflanzen und zahlreichen Pflanzen einen Lebensraum geben. Kräftig angepackt haben nicht nur unsere aktiven Bergretter, sondern auch unsere Jugendgruppe! Unterstützung bekamen wir zudem vom Sven Halm Forstteam, das uns mit Fahrzeugen und Maschinen die Arbeit erleichtert hat.

Wir haben es geschafft! Dank Eurer Unterstützung beim Crowdfunding Projekt "Viele schaffen mehr" der Volksbank Göppingen, "konnten wir für alle Bergrettungsfahrzeuge Tablets beschaffen.

Mit Hilfe der Tablets und den digitalen Karten und GPS-Daten der Fahrzeuge können wir schneller und effektiver helfen. Vor allem bei Einsätzen, bei denen der genaue Standort der verunfallten Personen nicht bekannt und oft weit entfernt von befahrbahren Wegen ist, sind die Tablets eine große Hilfe bei der Einsatznavigation und Koordination der Rettungskräfte.

Einsatzfahrzeuge werden bei Rettungsaktionen stärker beansprucht als normale Straßenfahrzeuge.  Für eine optimale Pflege und Instandhaltung, haben wir eine großzügige Sachspende der Firma Liqui Moly erhalten. Mit den Motorölen, Additiven und Pflegeprodukten können wir sicherstellen, dass unsere Fahrzeuge stets einsatzbereit sind.

Wir sagen: Vielen Dank!

Wenn sich in den Bergen jemand verletzt, kann eine Rettung manchmal schwierig sein. Deswegen gibt es spezielle Retter, die sich in den Bergen auskennen: die Bergwacht. logo!-Reporterin Magdalena war für einen Tag beim Training der Bergwacht dabei.

Die Rettung verunfallter Personen aus schwierigem Gelände stellt die Einsatzkräfte, je nach Topographie und Verletzungsmuster, oftmals vor große Herausforderungen. Um Patienten möglichst schonend und schnell aus dem Gelände abtransportieren zu können, ist die Hilfe aus der Luft in einigen Fällen die beste Rettungsmethode. Unter strengen Hygieneregeln fand deshalb, am 15. und 16 Oktober, ein Windentraining für die Crews des Freiburger Rettungshubschraubers "Christoph 54", gemeinsam mit den Luftrettern der DRK Bergwacht Württemberg statt.

Bei einem Rettungseinsatz in schwierigem Gelände sind viele Wege oft nur noch mit geländegängigen Fahrzeugen befahrbar. Beim Fahren im Gelände sind Umsicht und Offroad-Know-How unabdingbar, um Mannschaft und Material sicher an die Einsatzstelle zu bringen. Sechs Einsatzkräfte nahmen deshalb am 3.10. an einem Geländefahrtraining der Bergwacht Württemberg, auf dem Truppenübungsplatz in Stetten am kalten Markt teil.

Einsatzkräfte der DRK Bergwacht Geislingen-Wiesensteig waren bei einer aufwändigen Naturschutzaktion an der Hausener Wand im Einsatz, um seltene Pflanzenarten vor der Verdrängung zu schützen. Unter Seilsicherung wurden Felsköpfe, steile felsdurchsetzte Rinnen und Felsen von überwuchernden Pflanzen befreit. Die Arbeiten im absturzgefährdeten Gelände erforderten von den Spezialisten volle Konzentration.

Seit Mitte des vergangenen Jahres hat die DRK-Bergwacht Geislingen-Wiesensteig ein All Terrain Vehicle im Einsatz, um noch schneller zu Personen zu gelangen, die in schwer zu-gänglichem Gelände einen Unfall hatten oder schnell Hilfe benötigen.

Am 18. Juli führten die DRK-Bergwachten Geislingen-Wiesensteig und Göppingen eine Höhenrettungsübung an der Filstalbrücke bei Mühlhausen durch. Spektakulär wurde diese durch die Kooperation mit der Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg.