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Bei einem Rettungseinsatz in schwierigem Gelände sind viele Wege oft nur noch mit geländegängigen Fahrzeugen befahrbar. Beim Fahren im Gelände sind Umsicht und Offroad-Know-How unabdingbar, um Mannschaft und Material sicher an die Einsatzstelle zu bringen. Sechs Einsatzkräfte nahmen deshalb am 3.10. an einem Geländefahrtraining der Bergwacht Württemberg, auf dem Truppenübungsplatz in Stetten am kalten Markt teil.

Einsatzkräfte der DRK Bergwacht Geislingen-Wiesensteig waren bei einer aufwändigen Naturschutzaktion an der Hausener Wand im Einsatz, um seltene Pflanzenarten vor der Verdrängung zu schützen. Unter Seilsicherung wurden Felsköpfe, steile felsdurchsetzte Rinnen und Felsen von überwuchernden Pflanzen befreit. Die Arbeiten im absturzgefährdeten Gelände erforderten von den Spezialisten volle Konzentration.

Die Bergwacht ist derzeit mehr im Einsatz als sonst im Frühjahr. Die Menschen können wegen der Corona-Pandemie nicht verreisen, viele gehen stattdessen wandern. Wenn sie Fehler machen, dann ist die Bergrettung gefragt. Aber Klettern mit Mundschutz ist gar nicht so einfach, erzählt Bergretter Andreas Nuding in diesem Podcast des SWR.

Seit Mitte des vergangenen Jahres hat die DRK-Bergwacht Geislingen-Wiesensteig ein All Terrain Vehicle im Einsatz, um noch schneller zu Personen zu gelangen, die in schwer zu-gänglichem Gelände einen Unfall hatten oder schnell Hilfe benötigen.

Am 18. Juli führten die DRK-Bergwachten Geislingen-Wiesensteig und Göppingen eine Höhenrettungsübung an der Filstalbrücke bei Mühlhausen durch. Spektakulär wurde diese durch die Kooperation mit der Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg.