DRK Bergwacht Württemberg

Ein 58-jähriger Mann stürzte etwa fünf Meter von einer Mauer der Burgruine Hohenstaufen bei Göppingen. Zur Rettung des Verunglückten waren der Rettungsdienst, der Rettungshubschrauber Christoph 22 und die Bergwacht im Einsatz.

Bei vielen Notfällen ist der genaue Unfallort nicht bekannt und weit weg von befahrbaren Wegen.  Zur Verbesserung unserer Einsatzorganisation und um zukünftig effektiver helfen zu können, möchten wir unsere Bergrettungsfahrzeuge mit Tablet-PCs ausstatten. Mit Hilfe der digitalen Karten und GPS-Daten der Fahrzeuge können wir in Zukunft effektiver und schneller Hilfe leisten!

Wir freuen uns über jede Unterstützung beim Projekt "Viele schaffen mehr"!

Beim Versuch eine verlorene Radzierblende neben der Straße zu bergen, stürzte ein 80-jähriger Mann an der Stöttener Steige mehrere Meter einen Abhang hinab. Ein Ersthelfer sicherte den Mann vorbildlich mit einem Seil vor einem weiteren Abstürzen bis zum Eintreffen der Bergwacht. Für die Dauer des Rettungseinsatzes war die Stöttener Steige zeitweise voll gesperrt.

Die Bergwachten Göppingen und Geislingen-Wiesensteig waren bei einem Wanderunfall am Boßler im Einsatz. Eine 32-jährige war auf einem schmalen Pfad gestürzt und hatte sich dadurch eine schmerzhafte Verletzung am Fuß zugezogen. Das Team der Bergwacht versorgte die Patientin und transportierte sie mit der Gebirgstrage zum Rettungswagen, der beim Deutschen Haus in Bereitstellung stand. Nach der weiteren Versorgung durch die Notärztin kam die Frau in eine Klinik. Auch die Begleitung der Frau und zwei Kinder wurden durch die Bergretter betreut.

Ein Wanderer verirrt sich in der Nähe von Bad Boll und erleidet akute gesundheitliche Probleme. Was folgt ist eine groß angelegte Suchaktion bei Minusgraden am Samstagabend. Mit Hilfe der Wärmebildkamera eines Polizeihubschraubers konnte der Vermisste schließlich lokalisiert und von der Bergwacht gerettet werden.

Während der Weihnachtsfeiertage und am Jahresanfang nutzten viele Menschen, auch aus entfernteren Regionen, die guten Schneebedingungen im Landkreis zum Schlittenfahren, Skitourengehen oder Langlaufen. Aufgrund des hohen Besucheransturms an den Schlittenhängen am Bläsiberg und durch den „Corona-Betrieb“ des Skilifts, stand an jedem Wochenende im Januar eine Dienstmannschaft für Notfälle bereit. Trotz der vielen Wintersportler war das Einsatzaufkommen für die Bergwacht vergleichsweise ruhig.