DRK Bergwacht Württemberg

Ein 30-jähriger stürzte am Aufhauser Fels, beim Klettern im Vorstieg, aus rund 5 Metern Höhe auf den Boden und verletzte sich dadurch schwer. Die Einsatzkräfte versorgten den Patienten am Wandfuß und lagerten ihn schonend in den Bergrettungssack mit Vakuummatratze. Anschließend transportierten die Bergretter den Mann in der Gebirgstrage, mit Hilfe des Flaschenzugsystems zur Albhochfläche. Dort übernahm die Crew des Rettungshubschraubers Christoph 22 aus Ulm, die den Patienten in eine Klinik flog.

Eine Radfahrerin stürzte mit ihrem E-Bike auf einem steilen Wegstück von Schlat in Richtung Wasserberghaus auf ein Geländer. Dabei zog sie sich eine Rippenprellung zu. Nach der medizinischen Erstversorgung transportierten die Einsatzkräfte der Bergwacht die Patientin schonend in der Gebirgstrage in flacheres Gelände, wo sie sie an den Rettungsdienst übergaben.

Am Vatertag waren die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Bergwacht gleich zweimal im Einsatz. Kurz vor 15 Uhr stürzte eine Mountainbikerin auf einem Trail unterhalb des Geislinger Bismarckfelsen und verletzte sich am Sprunggelenk. Gegen 18 Uhr wurden die Bergretter dann zum Messelstein bei Donzdorf alarmiert. Dort war ein junger Wanderer auf dem nassen und rutschigen Weg ausgerutscht und hatte sich dadurch ebenfalls eine schmerzhafte Sprunggelenksverletzung zugezogen.

Ein Wanderer erlitt akute Kreislaufprobleme, als er am Galgenberg bei Deggingen unterwegs war. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte war der Mann bereits zum nächsten Forstweg gelaufen, sodass die Besatzung des Rettungswagens direkt anfahren konnte. Die Bergwacht unterstützte den Rettungsdienst beim Abtransport des Patienten.

Ein 58-jähriger Mann stürzte etwa fünf Meter von einer Mauer der Burgruine Hohenstaufen bei Göppingen. Zur Rettung des Verunglückten waren der Rettungsdienst, der Rettungshubschrauber Christoph 22 und die Bergwacht im Einsatz.

Bei vielen Notfällen ist der genaue Unfallort nicht bekannt und weit weg von befahrbaren Wegen.  Zur Verbesserung unserer Einsatzorganisation und um zukünftig effektiver helfen zu können, möchten wir unsere Bergrettungsfahrzeuge mit Tablet-PCs ausstatten. Mit Hilfe der digitalen Karten und GPS-Daten der Fahrzeuge können wir in Zukunft effektiver und schneller Hilfe leisten!

Wir freuen uns über jede Unterstützung beim Projekt "Viele schaffen mehr"!