DRK Bergwacht Württemberg

Um Mitternacht wurde die Bergwacht zum Ostlandkreuz bei Geislingen alarmiert. Eine 48-jährige Frau stürzte dort rund vier Meter in die Tiefe. Danach rutschte sie noch etwa 50 Meter im steilen Waldgelände ab, bis sie auf dem Weg unterhalb des Ostlandkreuzes zum Liegen kam. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt und die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Bergwacht transportierten die Bergretter die Patientin in der Gebirgstrage 300 Meter nach oben zum bereitstehenden Rettungswagen.

Gegen 18:15 stürzte eine 60-jährige Kletterin am Reußenstein während des Abseilens etwa 5 Meter weit ab, wobei sie sich schwere Verletzungen zuzog. Die Bergwacht versorgte die Frau zusammen mit dem Notarzt. Um die Patientin schnell und schonend abtransportieren zu können, unterstützte der Rettungshubschrauber Christoph 54 aus Freiburg mit der Rettungswinde. Nach kurzer Zeit konnte die Patientin mitsamt Bergwacht-Luftretter vom Wandfuß aufgewincht und zum bereitstehenden Rettungswagen geflogen werden, der sie in eine nahe Klinik brachte.

Eine 33-jährige stürzte im Vorstieg am Jungfraufels bei Oberböhringen ab. Dabei zog sie sich eine schwere Verletzung am Bein zu. Der Notarzt und die Einsatzkräfte versorgten die junge Frau am Wandfuß und bereiteten sie auf die Rettung vor. Mit der Winde des bayrischen Polizeihubschraubers "Edelweiss 4" wurde ein Luftretter zur Patientin abgelassen und anschließend mit der Patientin aufgewincht. Auf der Albhochfläche wurde die Frau dann von der Besatzung des Rettungswagens übernommen und in eine Klinik gebracht.