DRK Bergwacht Württemberg

Wenn sich in den Bergen jemand verletzt, kann eine Rettung manchmal schwierig sein. Deswegen gibt es spezielle Retter, die sich in den Bergen auskennen: die Bergwacht. logo!-Reporterin Magdalena war für einen Tag beim Training der Bergwacht dabei.

Bei einem Sturz auf einem Wanderpfad stürzte ein etwa 60 Jahre alter Mann und verletzte sich dabei schwer am Bein. Nach der medizinischen Versorgung transportierten die Bergretter*innen den Patienten mit der Gebirgstrage zum bereitstehenden Rettungswagen. Direkt im Anschluss wurde ein Notfall am Dreimännersitz, bei Geislingen gemeldet. Einige Tage zuvor waren die Bergretter zudem bei einer Personenbergung am Messelstein im Einsatz.

Die Rettung verunfallter Personen aus schwierigem Gelände stellt die Einsatzkräfte, je nach Topographie und Verletzungsmuster, oftmals vor große Herausforderungen. Um Patienten möglichst schonend und schnell aus dem Gelände abtransportieren zu können, ist die Hilfe aus der Luft in einigen Fällen die beste Rettungsmethode. Unter strengen Hygieneregeln fand deshalb, am 15. und 16 Oktober, ein Windentraining für die Crews des Freiburger Rettungshubschraubers "Christoph 54", gemeinsam mit den Luftrettern der DRK Bergwacht Württemberg statt.

Bei einem Rettungseinsatz in schwierigem Gelände sind viele Wege oft nur noch mit geländegängigen Fahrzeugen befahrbar. Beim Fahren im Gelände sind Umsicht und Offroad-Know-How unabdingbar, um Mannschaft und Material sicher an die Einsatzstelle zu bringen. Sechs Einsatzkräfte nahmen deshalb am 3.10. an einem Geländefahrtraining der Bergwacht Württemberg, auf dem Truppenübungsplatz in Stetten am kalten Markt teil.

Eine 70 Jahre alte E-Mountainbikerin kam am Samstag, den 12.09.2020, gegen 16:30 Uhr auf einem Feldweg zwischen Grünenberg und Schlat zu Sturz und zog sich dabei Verletzungen am Rücken zu. Nach der Erstversorgung durch Bergwacht und ASB-Rettungsdienst wurde die Patientin mithilfe des ATV zum etwa 400 Meter entfernten RTW transportiert. 12 BergretterInnen waren eine Stunde lang im Einsatz.

Das Team der Bergwacht rettete einen 35 jährigen Wanderer, der am Samstagnachmittag eine 12 Meter hohe Felskante abgestürzt war und sich dadurch schwere Verletzungen zugezogen hatte. Nach der medizinischen Erstversorgung transportierten die Retter den Mann mit der Gebirgstrage, unter Seilsicherung aus dem felsdurchsetzten Steilgelände.